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LEISTUNGSBERICHT 2019

Urs Lauffer, geschäftsführendes Mitglied des Stiftungsrates


Unsere Stiftung, die im Frühling 2007 gegründet wurde, bezweckt auf ausschliesslich gemeinnütziger Basis die Förderung begabter akademischer Nachwuchskräfte in der Schweiz, in Österreich sowie in weiteren europäischen Ländern. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Universitäten Salzburg und Basel.

Die Universität Salzburg erhielt 2019 wiederum einen Betrag von 210 000 Euro. Sechs Doktorandinnen und Doktoranden haben mit dieser Unterstützung im Berichtsjahr ihre Arbeit am Doktorandenkolleg «European Union Studies» in Salzburg weitergeführt. Für die Periode 2020-2022 werden wir den Beitrag an die Universität Salzburg auf jährlich 250 000 Euro erhöhen. Unsere Stiftung hat auch erneut die Universität Basel mit 100 000 Franken für ihren Forschungsschwerpunkt «Afrika» unterstützt. Zwei Doktorandinnen und Doktoranden wurden mit diesem Geld gefördert.

Die intensive Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Universitäten schätzen wir sehr. Die Qualität der einzelnen Forschungsarbeiten wird von den zuständigen Professorinnen und Professoren überprüft und kann so am besten gewährleistet werden. Die Humer-Stiftung verzichtet deshalb auch weiterhin darauf, direkt an sie gerichtete Anträge zu berücksichtigen.

Der Stiftungsrat traf sich im Berichtsjahr zu zwei Sitzungen in Salzburg und Erlenbach. Im Zentrum standen dabei die Beurteilung und die Bewilligung der Gesuche – basierend auf den fundierten Abklärungen der zwei Universitäten. Zudem wurden die statutarischen Geschäfte (Jahresrechnung, Jahresbericht, Bericht der Revisionsstelle, Wahlen) behandelt.

Ausserdem überprüft der Stiftungsrat in Anwesenheit der Professorinnen und Professoren sowie einzelner Doktorandinnen und Doktoranden periodisch den Erfolg der Unterstützungstätigkeit. Dabei beurteilen wir sowohl die Effektivität als auch die Effizienz unserer Arbeit, also das Mass der Wirksamkeit und die Wirtschaftlichkeit des Mitteleinsatzes. Auf dieser Grundlage und anhand konkreter Einzelfälle definieren wir die Ziele unserer Stiftung für das neue Geschäftsjahr. Und schliesslich beschäftigen wir uns auch mit allen finanziellen Fragen und Risiken (inklusive der Anlagerichtlinien, die regelmässig geprüft und angepasst werden) und überwachen die Arbeit der Geschäftsstelle.

Per Ende 2019 belief sich das Organisationskapital auf rund 2,1 Millionen Franken. Damit lag das Organisationskapital dank eines sehr guten Finanzergebnisses im Berichtsjahr deutlich höher, als ursprünglich erwartet. Vor diesem Hintergrund geht der Stiftungsrat davon aus, dass unsere Stiftung ihre Tätigkeit bis Ende 2024 fortsetzen kann, wobei sich das Organisationskapital in diesen Jahren naturgemäss weiter reduzieren wird.

Die Geschäftsstelle wird von Lauffer & Frischknecht, Unternehmensberatung für Kommunikation, im Mandatsverhältnis geführt. Die Administration erledigt Stéphanie Ramel. Für die Finanzanlage und das Rechnungswesen ist lic. oec. Fritz Frischknecht verantwortlich. Für die Jahresrechnung wird Swiss GAAP FER 21 angewendet.

 

KENNZAHLEN

in CHF
Stand: 31.12.2019


  2019 2018 2017
Unterstützungsbeiträge 330 000 388 000 531 000
Jahresergebnis -70 000 -366 000 -294 000
Organisationskapital 2 106 000 2 231 000 2 601 000

Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 2007 rund 7 500 000 Franken an Unterstützungsbeiträgen geleistet.

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